Bilder für Haiti – Pictures for Haiti

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Wer mein Hobby noch nicht kennt, ich male gerne. Ich behaupte nicht professionell, aber es macht mir Spaß und fällt mir leicht von der Hand. Hier in den USA hatte ich das Glück Zeit für meine Kreativität zu haben. Mit viel Enthusiasmus habe ich begonnen meine ersten Bilder zu malen. Allerdings ist mir aufgefallen bei der Frage was mach ich mit den ganzen Werken im Anschluss des Projekts und mir ist erstmal nichts eingefallen. Es stand aber für mich fest, dass ich sie nicht mit nach Deutschland nehmen werde. Somit hatte ich eine kleine Mahlpause, bis ich den Sinn für die Bilder gefunden habe.

For those who do not know my hobby, I like to draw. Not professionally, but I enjoy it very much and it comes naturally to me. I am lucky that I have a lot of time for my creativity here in the USA. So I startet  enthusiastically with my first pictures. Certainly I came to the question what am I going to do with the pictures when the project is over and I did not have an answer. I just was sure that I will not take them with me back to Germany. Hence I made a little drawing break until I would find the sense for my drawings.

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Am Tag unseres Fotoshootings, was im Rahmen des Haiti Fund Projektes veranstaltet wurde fiel es mir dann Abends im Bett ein. Ich werde die Bilder verkaufen und das Geld geht in die Schulen nach Haiti.

Also machte ich mich an die Arbeit…

On the day we went to our photo shoot, which was organized as a fund raiser for the Haiti Fund I got the answer when I went to bed. I will sell the pictures and the money will go to the schools in Haiti.

So I started the work…

Für unsere Charity brauchen wir natürlich eine Location und Interessenten. Unsere erste Idee war es sie hier direkt bei Velo Verdae im Clubhaus anzufragen: Niete. Sie sind nicht bereit mit uns zu kooperieren mit der Begründung, dass das Clubhaus nur für „offizielle“ Events zur Verfügung steht. Selbst die freie Wiese als Ausweichort wurde abgelehnt.

Wir lassen uns davon jetzt nicht beirren und von unserem Vorhaben abbringen. Eine andere Option ist ein Café in Downtown, wo meine Lehrerin den Betreiber gut kennt. Jan möchte auch im Büro nachfragen. Also wir bleiben dran!

For the charity we of course need a location and interested people. Our first idea was to ask Velo Verdae if we can use the Club house: failure. They are not willing to corporate arguing that the Club house can only be used for „official“ events. Even the open lawn as second option was rejected.

Anyway we don’t let go from our goal. Another option is a Café in Dowtown. My teacher knows the owner pretty well. Jan also wants to ask in the office. We keep going!

Wenn euch eines der Bilder zusagt oder ihr einfach sagt, ich habe Lust bei der Spendenaktion mitzumachen dann meldet euch. Eure Edith.

If you like one of the pictures or if you are just interested in participating in the fund-raising campaign just contact me. Yours Edith. 

Florida

08.09. – 22.09.2017 – Roadtrip durch den Sunshine State. Unser erster Besuch aus der Heimat.

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Wir waren zum gemeinsamen Roadtrip verabredet mit Treffpunkt in Orlando Florida. Eine Woche später als geplant, machten wir uns mit dem Auto auf den Weg. 8 Stunden Autofahrt aus unserer Richtung und 12 Stunden Flug aus Andres Richtung. Wir freuten uns, dass es trotz Hurricane Irma noch geklappt hat und wir Andre endlich am Flughafen abholen konnten. Lange Anreisen hin oder her, darauf wurde im Hotelzimmer erstmal würdig angestoßen.

Sonne macht wach und vertreibt den Jet Lag. Und wo kann man besser Sonne tanken als am Strand? Also ging es am nächsten Tag zum „World’s most famous beach“ – dem Daytona Beach. Und da keiner von uns wusste was ihn so berühmt macht haben wir das recherchiert. Der 37km lange Strand ist so fest, dass man ihn mit Autos befahren kann. Früher wurden dort auch Rennen gefahren, heute finden Nascar Rennen auf dem Daytona International Speedway statt. Der Strand hat uns sehr gut gefallen. Es war Flut und wir mussten nicht nur einmal mit unseren Liegen umziehen. Den Sandförmchen mussten wir hin und wieder hinterher rennen.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach Cape Canaveral zum Kennedy Space Center. Hier erfuhren wir jede Menge über die Raumfahrt und konnten sogar das Shuttle Atlantis in voller Größe bestaunen.

Nächstes Ziel – Miami Beach. Wir buchten alle Unterkünfte spontan. Wir wollten an diesem Ort direkt an den Strand. Und es war ein Traum. Das Hotel mit unserem Apartment lag im 17. Stock. Über die zwei Balkone hatten wir einen Stadt- und Meerblick. Besser konnten wir es nicht treffen. Im fünften Stock gab es auch noch einen 40°C heißen Pool, in dem wir uns getrost nach Sonnenuntergang entspannen konnten. Es war so wie wir es uns vorgestellt hatten, nein sogar besser!

An einem Abend wollten wir ganz in weiß ausgehen nach dem Motto „Miami White“. Dementsprechend haben wir uns in Schale geworfen. Bevor wir das Taxi gerufen haben, haben wir auf unserer Terrasse auf den Abend angestoßen. Danach ging es zum traditionellen Italiener mit guter Küche. Am Innenhafen wurden wir von rhythmischer Musik angelockt und sind somit in einer Kubanischen Bar gelandet.

Letzter Tag Miami. Was fehlt noch zum perfekten Miami Erlebnis? Genau, die Cabriolet Fahrt und Jet Ski. Also fuhren wir einfach mit dem Cabriolet zum Jet Ski. Das haben wir geschickt eingefädelt.

Bevor es wieder Richtung Norden ging wollten wir noch einmal in den Everglades Alligatoren sehen. Im Schritttempo ging es über die Loop Road. Zum einen weil es gar nicht schneller ging und zum anderen weil wir sonst auch den kleinen Alligator Kopf übersehen hätten.

Weil Andre unbedingt mit Seekühen kuscheln wollte sind wir in Crystal River mit einem Pantoon Boot zum Schnorcheln rausgefahren.

Nashville

02.09. – 04.09.2017 – Boots, Bands und Bars

560 km von Greenville entfernt liegt die Hauptstadt vom Staat Tennesse und das Mekka der Countrymusik, Nashville. Da der 04.09. in den USA ein Feiertag ist (Laborday) haben wir das verlängerte Wochenende dort verbracht.

Ohne besonderen Plan haben wir uns mit einem Ubertaxi in die Stadt fahren lassen und unser Ziel wurde dann die John Seigenthaler Fußgängerbrücke. Von hier hatten wir einen guten Ausbilck auf die Skyline der Stadt am Cumberland River.

Wir hatten bereits davon gehört, dass Nashville ab Mittag lebendig wird mit Live Musik in jeder Bar. Bewusst wurde uns das dann als wir es selbst erleben durften. Hier ein kleines Video…

 
Wir wollten das komplette Paket was Nashville anbietet, also brauchte der Mann einen Hut bevor er auf die Kutsche springt.

Zum Abschluss wollten wir dann noch die Live Musik aus erster Reihe erleben. Das war gar nicht so einfach, denn jeder Laden war proppenvoll. Am Ende sind wir dann in Rippy’s Bar in der zweiten Etage gelandet wo gerade ein junger Cowboy für gute Stimmung sorgte.

Gut zu wissen, die Musiker bekommen ihren Auftritt nur mit Trinkgeld bezahlt.

 

 

Bootstour auf dem Lake Jocassee

19.08.2017 – Pantoonboot, Tubing und Wasserpolizei….

Ein sehr beliebter Tagesausflug hier in den Südstaaten: ein Tag auf dem See mit dem Pantoon Boot. Weil das Ausflugsziel so beliebt ist mussten wir die Boote bereits drei Wochen vorher reservieren und das gute Wetter hatten wir gleich mit bestellt. Wie ihr wisst hat Edith ja einen guten Draht.

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Wir waren 18 Personen, inklusive Kinder und waren deshalb mit zwei Booten unterwegs. Wir wurden kurz eingewiesen, es gab klare Regeln: ein Captain pro Boot und kein Bier für ihn!

Seht ihr Bier? Ne oder? Alles gut, weiter geht’s…

Die Tour war für 10 Uhr vorgesehen. Da aber jeder sein Boot ins Wasser lassen wollte waren die Parkplätze am See sehr belegt und wir mussten weiter weg parken und uns fahren lassen. Um kurz vor 11 Uhr konnten wir die Motoren starten.

Nach einer halben Stunde haben wir das Tubing ausprobiert. Ziel des Captains: jeder muss ins Wasser fallen! Und meistens hat das auch irgendwann geklappt.

Wir haben uns auf die Suche nach den Wasserfällen gemacht. Wir haben sie nicht sofort gefunden aber dafür eine wunderbare Bucht wo wir unsere erste Pause einlegen und einfach nur die Naturschönheit genießen konnten.

Martin A. hat uns dann zum Wasserfall geführt. Er lag in einer engen naturnahen Bucht. Langsam und präzise war da angesagt. Und das Erlebnis hat sich definitiv gelohnt.

Auf dem Rückweg tauchte plötzlich die Wasserpolizei hinter uns auf. Was haben wir falsch gemacht? Das Bier haben wir gut versteckt, die Kinder hatten ihre Westen an. Die Polizei hat uns dann aufgeklärt: Es darf niemand ohne Schwimmweste oberhalb der Rehling sitzen! Bei der Gelegenheit wurde auch die Anzahl der Schwimmwesten kontrolliert. Wir sind mit einer Verwarnung und einem Regel Taschenbuch davon gekommen. Auf den Schreck erstmal ein Bier für den Captain. Prost!

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Die Crew

Ein toller Tag!

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Radtour über den Swamp Rabbit Trail

06.08.2017

Heute wollten wir endlich mal den einzigen längeren Radweg von Greenville testen. Also haben wir uns mit Martin, Katha, Jonna, Fabiano und Martin am Swamp Rabbit Cafe verabredet. Für Edith haben wir vorher noch bei Reedy Rides ein Fahrrad geliehen. Und dann konnte es los gehen.

Es war wie immer recht warm. Doch der Fahrtwind und der Schatten der Bäume gaben uns genügen Abkühlung. Der Weg führte von Downtown (Innenstadt) immer dem Swamp Rabbit Trail entlang Richtung Norden. Zwischenstopps gab es am Swamp Rabbit Cafe, an der Furman Universität und am Wendepunkt „Whistle Stop“ in Travelers Rest.

 

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Von links nach rechts: Edith, Jochen (den haben wir unterwegs aufgegabelt), Johanna, Martin, Jan, Jonna, Fabiano, Katha, Martin

 

Am Ende des Tages kamen wir auf 31km. Es war eine wirklich schöne Tour!

 

Kurzurlaub in Charleston

30.06. – 03.07.2017
Zwischen Restaurants, Strand, Shopping und amerikanischer Geschichte…

Am Freitag machten wir uns auf zu einem Kurzurlaub nach Charleston, South Carolina. Es war das lange Wochenende vor dem 04. Juli, dem Independence Day der USA. Dementsprechend voll war es auf der Interstate 26. Nach ca. 4,5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel.

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Hier wohnen wir für die nächsten drei Tage. 575 Rutledge Avenue.

Bevor es in die Stadt ging mussten wir uns erst stärken. Foursquare hat uns dieses Cafe empfohlen.

Was sofort aufgefallen ist: es war ein recht dreckiges Cafe, ranzig, unbelüftet, nicht klimatisiert, verraucht, so dass die Augen gebrannt haben und doch war es proppenvoll. Ja, die Crepes waren Spitze! Die Küche machts!

Charleston ist eine der ältesten Städte der USA. Viele reiche Plantagenbesitzer und Sklavenhändler haben in früherer Zeit die Stadt bewohnt. Das Stadtbild wird auch heute noch von Villen geprägt. Im starken Kontrast fallen aber auch die viele Bruchbuden auf. Das ist besonders auf der Stadtrundfahrt mit der Kutsche aufgefallen.

Es war heiß, 90°F (um genau zu sein 32,222°C), KEIN WIND! Schön, dass Schatten da war und dass Tony gut erzählen konnte. So blieben wir bei Laune. Interessant war zum Beispiel, dass die Vielfalt in der Gesellschaft durch Glaubensgruppen geprägt wurde: sieben Personen konnten damals eine Glaubensgemeinschaft gründen. Das Erklärt auch, warum wir so viele verschiedene Kirchen gesehen haben.

Uns war es wichtig, dass die Pferde auch gut behandelt werden. Sie wurden danach abgekühlt, mit Essen und Trinken versorgt und bekommen regelmäßig Urlaub.

Nachmittags sind wir dann zum

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Auf dem Weg dorthin sind uns süße Früchte begegnet: Feigen! Die kostbare Frucht für die wir in Deutschland einiges zahlen wächst hier am Straßenrand. Sie waren süß und lecker.

Folly Beach ist einer der vier Strände in der Umgebung von Charleston. Beliebt bei Familien. Schöner breiter Sandstrand, Wellen im warmen Meer, Ruhe und ein angenehmer Wind.

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Montag, erstmal ausschlafen und den Tag langsam beginnen. Auf der Kutschfahrt ist uns ein Lokal ins Auge gefallen wo wir heute unbedingt frühstücken wollten.

Vor uns eine riesen Schlange. Na toll: Wartezeit eineinhalb bis zwei Stunden wurde uns gesagt. Uns ist allerdings aufgefallen, dass die schönen Plätze auf dem Balkon frei waren. Das mussten wir nochmal hinterfragen. Stimmt, sagte der Kellner, die Plätze könnt ihr haben. Perfekt, dachten wir uns! Anscheinend sitzen die Amerikaner nicht gerne draußen. Wir hatten einen super Ausblick auf die Queenstreet wo wir das Stadtleben beobachten konnten. Wir mussten schmunzeln weil wir die wartenden Gäste von oben sehen konnten. Cheers!

Shoppen auf der Kingstreet.

Unser letztes Ziel war der Segltörn mit der Schooner Pride. Das war ein sehr gelungener Abschluss!

Unser Ausflug zum Jones Gap Waterfall

11.06.2017 – Unsere erste Wanderung

Gegen 9 Uhr brechen wir von unserem Appartment auf in Richtung Norden, zum Jones Gap National Park. Tropisches Klima, 86 Grad F im Schatten, letzten Parkplatz erwischt.

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Bevor wir wussten wie steinig es sein wird war unser Ziel: der Jones Gap Waterfall. Blaue Route, flach am Wasser entlang, was ist schon dabei?

Nach ca. 40 Minuten haben wir uns die Frage gestellt ob wir uns nicht zu viel vorgenommen haben. Ein Blick auf die Karte verrät uns: Halbzeit!

Die rote Route rechts würde uns zum Rainbow Fall führen. Also weiter nach links, immer Berg auf, über Stock und Stein. Wie gut, dass Johanna so aufmerksam war und jeden Waldbewohner bemerkte.

Kein Wunder, bei so vielen Schmetterlingen im Wald, dass uns diese Raupe begegnet ist.

Kurz vor Ziel gingen die Kräfte langsam aus. Edith musste eine Pause machen. „Wie weit ist es noch“, fragte Jan andere Wanderer. „Less then 10 minutes“. Das klang gut. Endspurt!

Und dann ist es geschafft.

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Es hat sich gelohnt!

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Das Wasser war köstlich. Unberührt vom Menschen! Dieser Park ist einer der Wasserquellen von Greenville und hat den Wachstum der Stadt gesichert. Und unseren Rückweg auch.

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